Freudig darf ich bekannt geben, dass ich nun zu den Macianer gehöre. Nachdem ich jahrzehntelang ein ödes Dasein auf dem Planeten Windows gefristet habe, wurde mein Hilferuf nach einer besseren Welt nun endlich erhört. Nichts desto trotz, habe ich mit den vermeintlichen Verbesserungen zu kämpfen.

Denn Verbesserung bedeutet auch gleichzeitig Veränderung.

Dazu gehört nicht nur das Erlernen neuer Tastenkombinationen, sondern auch die Umstellung auf eine andere Denkweise. Immer wieder zweifle ich an der Einfachheit mancher Dinge und suche nach dem *das-wäre-zu-schön*-Haken. Mit der Zeit lasse ich die kritischen Fensterblicke jedoch hinter mir und das eigentlich Selbstverständliche wird selbstverständlich.

Bisher muss ich leider an der Leistungsstärke meines Macs zweifeln. Meine sensiblen Ohren hören einfach keine Lüftergeräusche, welche mir viel Power suggerieren.

Mac Invasion Part I Mac Invasion Part II




Dennis Mußgnug, 31. Juli 2009

Kaum hat man sich mit den neuen Features der Version 8 angefreundet, überraschte Adobe kurz darauf wieder mit einer Weiterentwicklung. Redaktionen, die sich von DITA und Registerreitern zum Update der altbewährten Version 7.2 hinreißen ließen, kam die neue Version 9 wie aus allen Wolken gefallen, so unsere Kunden. War Version 8 etwa nur eine Übergangslösung? Sollte nun wieder investiert werden? In der Tat beschränkt sich die Version 9 nicht nur auf überwiegend Optimierungen der Benutzeroberfläche. Deshalb haben wir für Sie die drei wichtigsten Neuerungen der Version 9 zusammengetragen:

1. Funktionen für einfache und strukturierte Bücher
Endlich können Bücher in andere Bücher eingebettet werden! Diese langersehnte Funktion bietet eine bessere Organisation von Dateien in komplexen Dokumentationen. Es können XML-Dateien und andere strukturierte FrameMaker-Dokumente integriert oder auf DITA-Maps oder Bookmaps verwiesen werden.

2. Vollständige Unterstützung der DITA Standards
DITA 1.1 umfasst Spezifikationen für Bookmaps, Index- und Glossareinträge. FrameMaker 9 unterstützt außerdem DITA 1.2 – Learning and Training Content Specialization (Beta-Version) – für die Entwicklung ansprechender Schulungsdokumentationen.
Des Weiteren gibt es nun eine Objektverwaltung für Bücher und DITA-Maps, welche das Anzeigen und Bearbeiten von Dokumenten sowie die Navigation zwischen den Bereichen erleichtert. Die Arbeit mit Markierungen, Variablen, Schriften, bedingtem Text, Grafiken, Querverweisen und Texteinschüben gestaltet sich dadurch deutlich effizienter.

3. CMYK-Unterstützung für Windows®
Die wohl bedeutendste Änderung betrifft das Farbmanagement. Wie bei Microsoft Word können auch ältere Versionen des FrameMakers CMYK-Farbwerte nicht verwalten. Dies ist grundsätzlich ein Problem unter Windows, Apple-User kennen dieses Problem nicht. Unter Windows mussten die CMYK-Farbwerte immer in das RGB-System umgerechnet werden. Eine Notlösung, wenn den Vorgaben eines Corporate Designs entsprochen werden soll.

Für alle Nutzer der älteren Framemaker Versionen gibt es hier gibt es zwei brauchbare Farbumrechner:

Online-Umrechner CMYK < > RGB
Online-Umrechner CMYK < > RGB

Aber Achtung, die Umrechnung ist mit kleinen Rundungsfehlern verlustbehaftet. Rechnet man den erhaltenen Wert wieder zurück, erhält man nicht haargenau den selben Ausgangswert. Deshalb gibt es nachfolgend zwei Tabellen im Netz, die viele Farbwerte abdecken:

CMYK < > RGB
HKS < > CMYK < > RGB

Soweit die FrameMaker News und Farbtipps. Wir behalten die Entwicklung weiterhin für Sie im Auge!

Quellen:
Farbumrechnung: Klaus Nahr
Adobe FrameMaker




Dokuquadrat, 20. April 2009

Sehr viele kreative Eindrücke wirken auf einen, wenn man moderne Kunst so hautnah erleben darf. Fast alle Sinne wurden befriedigt; nur der Tastsinn kam leider etwas zu kurz. Man dürfe die Objekte anfassen soviel man will – nach dem Kauf, so hieß es. Angeboten wurde viel. Angefangen von den Studentenschnäppchen für 480€ bis hin zum Audi R8 Quattro in Leinwandform mit Farbklecksen drauf. Gekauft wurde erstaunlicherweise auch viel, vor allem die Häppchen für zwischendurch. Aber auch viele kleinere und größere Gemälde fanden den ein oder anderen Käufer.

Auch bei der plastischen Kunst und bei der Fotografie wurden viele spielerischen und kreativen Innovationen dargeboten. Innovativ deshalb, weil sich Vieles auf zeitgenössische Themen oder Ereignisse bezog und zudem in ein neues Licht gerückt wurde.

Alles in Allem war der Messebesuch unglaublich inspirierend und geistig anregend, so dass manche Ideen sicherlich auch auf andere Lebens- oder Arbeitsbereiche übertragen werden können.

Zahlreiche Anmeldungen für die ART 2009 Gemälde ART 2009 Überblick behalten Radiergummis Kunstobjekte Zahlreiche Besucher Moderne Kunst Besucherschwarm Dokuquadrat und Partner - Stets hilfsbereit!

Quellen und Fotos:
www.art-karlsruhe.de
www.juergenroesner.de




Dokuquadrat, 3. März 2009

Trotz Freitag dem 13. konnten wir heute reibungslos unsere neuen Visitenkarten von der Druckerei abholen. Die Qualität des Offset-Drucks ist makellos. Die Kombination des Papiermaterials und Zuschnitts verleihen den Karten eine besondere Haptik. An dieser Stelle recht herzlichen Dank an die Druckerei druck+co.op aus Karlsruhe.

Wir freuen uns, wenn wir auch Ihnen eine Visitenkarte übereichen oder bei Bedarf eine Neue gestalten dürfen. :-)

Vorderseite Rueckseite Vorder- und Rueckseite




Dokuquadrat, 13. Februar 2009

“Die iTEC08 ist ein Ort für Austausch und Kommunikation und sie repräsentiert ein innovatives und kreatives Zentrum mitten in Deutschland. Hier können Sie sich über die neuesten Trends auf dem IT-Markt und in der Telekommunikation austauschen und informieren.”, so hieß es vom Veranstalter.

In der Tat gab es einige interessante und nennenswerte Fachthemen, dazu später. Imposant und eindrucksvoll war zunächst die Organisation und Aufbereitung der Veranstaltung. Ein Lob an die Eventmanager/innen! Die Location und der Service spiegelten in kleinen Details das gehobene Niveau wieder. Beste Beispiele hierfür waren das Frühstücks- und Mittagsbuffet. Das Blimborium war fast schon zu abgehoben, so dass man sich selbst verschmähte nicht auch im Anzug und Kravatte erschienen zu sein. Dieses 1.Klasse Gehabe übertünchte manch schlecht vorbereiteten Vortrag, welcher zusätzlich durch nicht schalldichte Synchronsprechkabinen permanent gestört wurde. Manche Referenten entschieden sich daraufhin spontan den Vortrag auf Englisch zu halten. In Anbetracht der Lage keine schlechte Idee, wenn die Simultandolmetscher nicht divergent übersetzen könnten.

Nebenbei bemerkt; wußten Sie, dass simultandolmetschen of fälschlicherweise als simultanübersetzen tituliert wird? Laut eurocommunication.com bezeichnet Simultandolmetschen:

“eine Dolmetschtechnik bei der der gesprochene Vortrag eines Redners simultan, d.h. zeitgleich, in die andere Sprache übertragen wird. Im Gegensatz dazu wird das Übertragen eines schriftlichen Textes von einer Ausgangs- in eine Zielsprache Übersetzung genannt.”

Zurück nach Darmstadt. Der Konkress bot vier zentrale Themenschwerpunkte an:

  • Kompetenzen
  • Technologien
  • Unternehmensanwendung
  • Digitale Welten

Zu jedem Schwerpunkt gab es verschiedene Blöcke mit thematisch zusammenpassenden Vorträgen. Da die Vorträge simultan stattfanden, splitteten wir uns auf oder zentrierten unseren Fokus auf die für uns interessantesten Vortragsblöcke:

  • IT-Kompetenzen
  • E-Production
  • E-Business-Strategien für kleinere Unternehmen
  • Wissen und lernen

Obwohl es eine IT-Fachmesse war, kam in vielen Vorträgen auch die Technische Dokumentation und deren Teilbereiche zur Sprache. Es wurde immer wieder angesprochen, dass die Dokumentation und das Wissensmanagement zukünftig eine wichtige Rolle im IT-Bereich zugeteilt wird. Beispielsweise sind semantische Netze ein wichtiger Baustein für die Informationswirtschaft in einem IT-Unternehmen, weil Prozesse, Informationszusammenhänge oder Entwicklungsschritte besser abgebildet werden können.

Auch E-Business-Strategien, im Hinblick auf moderne Web-Anwendungen, wurden vorgestellt. Hierzu gehören unter anderem die Verwendung von Wiki’s, Blogs’s oder Online-Tutorials. Auch kleinere Unternehmen können daraus Nutzen tragen, Kosten und Zeit einsparen sowie ihr Firmenwissen personenunabhängig dokumentieren.

Die zugehörigen Vortragsfolien sind unter www.itec08.de frei zugänglich. Besonders interessant und passend zu unseren Arbeitsbereichen waren folgende Vorträge:

Wissensorganisation in einem Weltkonzern
Johannes Müller, Siemens Building Technologies, Schweiz

Theseus – Angewandte Wissensinfrastruktur
Jörn Lehmann, VDMA

Enabler heutiger und zukünftiger mobiler Netze und Anwendungen
Klaus David, Universität Kassel

Semantiken und Grafiken im Produkt-Lifecycle-Management
Jorge Posada, VICOMTech, Spanien

E-Shop-Marketing am Beispiel Finncontainers
Sarianne Reinikkala, Finncontainers Oy, Finnland

Internationaler Versandhandel von Kosmetik- und Wellnessprodukte über das Internet
Yvonne und Rolf Zapf, kosmetikkaufhaus.de

Vernetztes Wissen durch Sensoren und web-basierte Daten
Stefan Decker, DERI Galway, Irland

Zum Schluss gibt es noch einen zusammenfassenden Image-Film, bei der wir eine bedeutende Statistenrolle bei 2:41 Min besetzen: Imagefilm zur iTEC08.wmv (Stream für IE und Firefox)

Alles in allem war die iTEC08 sehr interessant und weiterbildend. Wir freuen uns auf die kommenden IT-Veranstaltungen im nächsten Jahr!

Darmstadium am Mittag Andrang bei der Anmeldung Darmstadium von Innen Eröffnungsansprache Fruehstuecksbuffet Dokuquadrat lauscht einem Fachvortrag Weiterer Fachvortrag (Dokuquadrat sticht aus der Masse heraus ;-) Interaktives Rahmenprogramm mit Fussballrobotern Darmstadium am Abend

Quellen und Fotos:
www.hessen-it.de
www.itec08.de




Dokuquadrat, 6. November 2008